Schlagwort: BBULL

  • Romina Mineralbrunnen setzt auch bei PET auf KI von BBULL

    Romina Mineralbrunnen setzt auch bei PET auf KI von BBULL

    Innovative Leergutkontrolle mit KI bei Romina Mineralbrunnen

    Der Romina Mineralbrunnen in Reutlingen nutzt seit Jahren BBull Technologys Deep-Learning-Systeme zur präzisen Erkennung von Leergut. Dank künstlicher Intelligenz bewältigt das System selbst komplexe Herausforderungen wie Tethered-Verschlüsse und verschiedene Flaschenformen bei Glas- und PET-Linien. Das Ergebnis: Weniger Fehler, erhöhte Effizienz und eine Erkennungsrate von bis zu 99,8 %. Entdecken Sie, wie modernste Technologie den Unterschied macht.

    Broesele GmbH
    www.broesele.de
    Erschien in der Ausgabe 11/2024 des Fachmagazins „Flüssiges Obst“


  • Großbrauerei in Barcelona investiert in umfassende Leerdoseninspektion

    Großbrauerei in Barcelona investiert in umfassende Leerdoseninspektion

    Wir haben aufregende Neuigkeiten, ein führender Getränkeabfüller mit einem umfangreichen Sortiment hat beschlossen, sich auf unsere fortschrittliche Inspektionslösung zu verlassen.

    Nach einem gründlichen technischen Genehmigungsprozess wurden unsere hochmodernen Systeme erfolgreich in die Hochgeschwindigkeits-Produktionslinie ihrer Barceloner Anlage integriert. 

    Diese Linie kann bis zu 100.000 Dosen pro Stunde füllen und ist seit Sommer 2022 in Betrieb.

    Fortschrittliche Inspektionslösung für optimierte Getränkeabfüll-Effizienz

    Unsere hochmoderne Inspektionslösung, bestehend aus IMAGE 360c, TOP360, Vakuumtransport und OCR-Inspektion, arbeitet nahtlos zusammen, um eine umfassende Inspektion jeder Dose zu gewährleisten und eine optimale Getränkeabfüll-Effizienz sicherzustellen.

    Unser innovatives System garantiert eine effiziente Produktion, indem es 

    • beschädigte
    • kontaminierte 
    • und deformierte Dosen erkennt. 

    Darüber hinaus ist es auch in der Lage, bei höchsten Füllgeschwindigkeiten

    • falsche Datumsangaben 

    zu erkennen und somit höchste Produktqualität zu gewährleisten.

    Dank unserer innovativen IMAGE 360c-Technologie können wir 

    • das Risiko von falsch befüllten Dosen durch 360-Grad-Erkennung eliminieren.

    Unsere Kunden können sich somit auf ihre Produkte verlassen und haben ein ruhiges Gewissen.

    BBULL Technologys fortschrittliche Systeme sorgen für qualitativ hochwertige und sichere Getränkeproduktion

    Mit den fortschrittlichen Inspektionssystemen von BBULL Technology kannst du dein Lieblingsgetränk mit dem beruhigenden Gefühl genießen, dass es gründlich inspiziert und den höchsten Standards für Qualität und Sicherheit entspricht.

    Wir sind unglaublich stolz darauf, dass wir die vereinbarten Spezifikationen zur vollsten Zufriedenheit unseres Kunden erfüllt haben. 

    Dieser Erfolg hat den Weg für weitere Projekte mit ähnlichem Funktionsumfang geebnet, die bereits in Diskussion sind.

    Um unsere Systeme in Aktion zu sehen, schau gerne auf unserem YouTube-Kanal vorbei und überzeuge dich selbst!

    Auf Qualität und Sicherheit in jedem Schluck – Prost!

  • Weniger ist mehr: Warum undichte Behälter ein großes Problem sind, und wie innovative Technologie Abhilfe schafft

    Weniger ist mehr: Warum undichte Behälter ein großes Problem sind, und wie innovative Technologie Abhilfe schafft

    Warum undichte Behälter mehr sind als nur ein Ärgernis

    Nicht nur, führen undichte Behälter zu halb leeren Produkten im Regal. Sie beeinträchtigen auch die Produktion, Verpackung und die Sicherheit von Verbraucher*innen.
    Auslaufende Behälter können Transporteure und Maschinen entlang des gesamten Verpackungsprozesses verunreinigen, Pappverpackungen aufweichen und sogar eine Gesundheitsgefahr für Verbraucher*innen darstellen.

    Darüber hinaus, bedeuten undichte Behälter nicht unerheblichen finanziellen Schaden für das Unternehmen. Durch Produktverschwendung, Rückrufaktionen, Umsatzeinbußen und Imageschäden an der Marke.
    Zusätzlich wächst dadurch auch noch der Ökologischefußabdruck. Produkt- und Ressourcenverschwendung sind schließlich wichtige Faktoren, die es möglichst gering zu halten gilt.

    Um Undichtigkeiten rechtzeitig zu erkennen und das Unternehmen zu schützen, ist es wichtig, die richtige Lösung zu finden.
    Aber mit den unterschiedlichsten Technologien und einer Vielzahl an Wettbewerbern, kann es für Qualitätssicherungsprofis schwierig sein, die für sie beste Lösung zu finden.


    In diesem Beitrag geben wir einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Technologien, und beleuchten Vor- und Nachteile. Um euch bei einer informierten Entscheidung zu helfen.

    Werfen wir einen Blick auf die aktuell wichtigsten Technologien und ihre Unterschiede.

    Starke Lösung für PET Flaschen

    + Genauigkeit

    + hohe Geschwindigkeiten

    – hohe Anschaffungskosten

    – hohe Betriebskosten

    Squeezer — präzise, aber mit hohen Betriebskosten aufgrund komplexer Mechanik

    Mit beweglichen Bändern, Motoren und mit direktem Druck auf das Produkt sind Squeezer eine präzise, aber auch teure Lösung.

    Die Vorteile von Squeezern sind natürlich nicht zu vernachlässigen. Zum Beispiel ermöglicht eine physische Messung, durch Druck auf den Behälter, sehr genaue Ergebnisse, sogar bei hohen Geschwindigkeiten (bis zu 120.000 Behälter pro Stunde). Außerdem ist durch die Verwendung von Bändern, keine zusätzliche Behälterführung erforderlich.

    Allerdings haben Squeezer eine aufwendige Konstruktion, mit Motoren, Bändern und anderen verschleißanfälligen Teilen.
    Zudem wird durch den Druck auf undichte Behälter, Flüssigkeit aus dem Produkt herausgedrückt. Was hygienisch ein Problem darstellt.
    Beides zusammen resultiert in hohe Wartungs- und Reinigungskosten. Wenig attraktiv sind auch die hohe Anfangsinvestition und der erhebliche Platzbedarf.

    Proximity Sensoren – einfach und günstig, aber es hapert an der Genauigkeit

    Proximity Sensoren bestimmen den Innendruck oder das Vakuum eines Behälters, indem sie die Wölbung des Deckels auf dem Behälter messen. Hier handelt es sich jedoch nur um eine indirekte Messung, deren Auflösung begrenzt und weniger präzise als andere Lösungen ist.

    Um auch auf die Vorteile einzugehen, Proxi-Systeme sind eine der günstigsten und einfachen Lösungen. Besonders nützlich bei Lebensmitteldosen oder Flaschen mit relativ großen und flexiblen Deckeln.

    Wenn Dosen auf Undichtigkeiten untersucht werden sollen, gibt es einige Probleme zu berücksichtigen. Zum einen findet die Messung am Deckel und damit dem stabilsten Teil der Dose statt. Hier ist der Einfluss des innen Drucks am geringsten.
    Außerdem besteht die Möglichkeit eins „Memory-Effekts“. Hierbei sinkt die Wölbung des Deckels nicht ab, auch wenn der Druck aufgrund eines Lecks abnimmt. Dies ist besonders problematisch bei Getränkedosen, wo zusätzlich noch das Problem des Pull-Rings hinzukommt. Selbst mit genauer Behälterführung lässt es sich nicht vermeiden, dass der Pull-Ring in den Messbereich gerät.
    Ein weiterer Nachteil von Proxi-Systemen ist, dass die Überprüfung nur auf der Oberseite der Dose durchgeführt werden kann. Das macht eine gleichzeitige Bedruckung und Datumsinspektion unmöglich.

    Ideal für Lebensmitteldosen

    + günstig

    + einfacher Aufbau

    – Genauigkeit

    – limitierter Anwendungsbereich

    Bisher, einzige zuverlässige Lösung

    – limitierter Anwendungsbereich

    – Hygienisch problematisch

    – zusätzliche Inspektion nötig

    – Ressourcenverwendung

    Ultraschallschwinger – derzeit die einzige zuverlässige Lösung für die Überprüfung von undichten PET-Pfandflaschen

    Ultraschallschwinger sind derzeit die einzige zuverlässige Lösung zur Überprüfung von undichten REF PET-Flaschen. Hierbei wird durch Ultraschallschwingungen CO₂ im Produkt aufgeschäumt. Durch den erhöhten Innendruck wird das Produkt durch eventuelle undichte Stellen aus dem Behälter gedrängt. Nachdem der Schaum sich wieder gesetzt hat, können diese undichten Behälter dann durch eine anschließende Füllstandsinspektion erkannt werden.

    Diese Lösung hat jedoch auch einige Nachteile. Einer davon ist, dass sie nur bei kohlensäurehaltigen Getränken funktioniert.
    Zum anderen dauert es recht lange, bis der Schaum sich wieder gesetzt hat und ein messbarer Zustand erreicht wird. Bei dem die zusätzliche Füllstandsinspektion ausgelaufene Behälter erkennen kann.
    Nicht zu vergessen ist auch, dass der Ultraschallschwinger für eine verlässliche Aufschäumung in der Regel einen kontinuierlichen Wasserfluss benötigt, um möglichst idealen Kontakt zu den Behältern zu garantieren. Was zu zusätzlichem Wasserverbrauch führt und den Ökologischenfußabdruckt erhöht.

    Einer der wichtigsten Nachteil ist jedoch, dass undichte Flaschen den Inhalt des Produkts großflächig versprüht. Was sowohl das Förderband, benachbarte Maschinerie als auch benachbarten Flaschen verschmutzt. Das führt zu erheblichem Reinigungsaufwand und kann dazu führen, dass klebrige Produkte den Kunden erreichen.

    Magnetische Kronkorkenschwingung – State-of-the-Art-Lösung, aber nur für eine bestimmte Anwendung

    Hier wird ein elektromagnetisches Signal dazu verwendet, um den Kronkorken der Flasche zum Schwingen zu bringen. Das erzeugt einen charakteristischen Ton, der dann von einem speziellen Mikrofon aufgenommen und ausgewertet werden kann. Kleine Änderungen am Ton machen Undichtigkeiten sofort registrierbar.

    Wenn ihr Bier oder CO₂-induzierte Erfrischungsgetränke abfüllt, ist das die optimale Lösung für euch. Der große Vorteil hier ist die präzise und zuverlässige Messung. Selbst die kleinsten Fehler auf der Versiegelungsfläche beeinflussen den entstehenden Ton messbar.

    Der Nachteil sind vor allem Bedingungen, wie das Material des Deckels, das die Genauigkeit erheblich beeinflussen können. Weshalb diese Systeme auf mit Kronkorken verschlossene Glasflaschen spezialisiert ist. Umgebungsgeräusche, Entfernung und elektrische Störungen können ebenfalls die Messung beeinflussen, aber mit intelligentem Design und gewissenhafter Kalibrierung sind diese Probleme leicht zu überwinden.

    Abgesehen davon benötigt das System wenig Platz. Was es zu einer idealen Nachrüstung für bestehende Linien macht.

    Ideal für Glasflaschen mit Kronkorken und CO₂

    + einfache Integration

    + Genauigkeit

    – nur für Kronkorken

    Präzise, schnell und sanft: Eine innovative Undichtigkeitsinspektion für flexible Behälter

    PULSE-Dichtigkeitsinspektionssysteme bieten eine kompakte und einfach zu integrierende Lösung, die eine breiteres Anwendungsfeld ohne komplexe Messungen oder wartungsintensive Konstruktionen abdeckt.

    Eine innovative Methode zur Überprüfung des Drucks von verschiedenen flexiblen Behältern, die CO₂ oder LN2 enthalten, wie Getränkedosen oder PET-Flaschen, bietet der BBULL PULSE. Hier wird, mit einem Sensor, der Behälter sanft angetippt und der Druck im Bruchteil einer Sekunde »gefühlt«, ohne den Behälter zu beschädigen.
    Der Sensor liefert detaillierte analoge Daten über sein Beschleunigungs- und Abbremsverhalten, die von der Prüfeinheit analysiert und verarbeitet werden kann.

    Eines der wichtigsten Merkmale ist seine analoge Druckmessmethode, die an der dünnsten Stelle des Behälters, der Seitenwand, misst und somit eine deutlich genauere Messung ermöglicht. Das PULSE System ist somit auf gleicher Höhe mit Technologien wie Squeezern, aber mit einem viel geringeren Einfluss auf die Linie und deutlich niedrigeren Wartungskosten. Das System ist für Geschwindigkeiten von bis zu 100.000 Behälter pro Stunde verfügbar.

    Einzigartige Lösung für flexible Behälter

    + Einfache Integration

    + Genauigkeit

    – nur für flexible Behälter

    Die kompakte Bauweise des PULSE-Systems macht es ideal für enge Platzverhältnisse oder als Nachrüstung für bestehende Linien. Eine Installation nach dem Etikettierer ist ebenfalls eine Option.

    Ein weiterer Vorteil der PULSE-Dichtigkeitsinspektion ist sein geringer Wartungsaufwand. Ohne Motoren und Bänder, sind hier kaum Verschleißteile vorhanden, was bedeutet, dass Wartungsarbeiten auf ein Minimum reduziert werden. Das sorgt dafür, dass das System eine lange zuverlässig und effizient arbeitet.

    Insgesamt ist das PULSE Dichtigkeitsinspektionssystem eine clevere Wahl für Qualitätssicherungsprofis in der Getränkeindustrie, die eine zuverlässige und effiziente Methode zur Inspektion ihrer Behälter suchen.



  • Machbarkeitsstudie über IMAGE basierte Lebensmitteldosen Inspektion

    Inspektion eines Pools von 15 beschädigten Lebensmitteldosen mit den häufigsten Beschädigungen, die während des Abfüll- und Verschließprozesses auftreten können.

    Das System

    Das Inspektionssystem besteht aus zwei Inspektionseinheiten, die die Oberseite und die Seiten der Dose abdecken.

    Eine Steuereinheit mit Hochleistungs-Industrie-PC und einem Deep-Learning-Softwarepaket.

    • Eine Kamera mit diffusem Licht von oben. Top-Down Inspektion (Image Dom)
      • Ovalität
      • Beschädigungen
      • Fehlender Zugring
    • Vier Kameras für einen 360°-Blick auf die Seiten. Seiteninspektion (Image 360)
      • Beschädigungen
      • Beulen/Dellen

    Deep-Learning

    Mit einer auf Deep Learning basierenden Klassifizierung ist es möglich, Fehler zu erkennen, die für das menschliche Auge sichtbar sind, ohne komplizierte Prüfwerkzeuge konfigurieren zu müssen.

    Stattdessen werden Bilder von in Ordnung befindlichen und nicht in Ordnung befindlichen Objekten gesammelt und zum Trainieren eines Klassifikators verwendet, der dann in der Lage ist, gute von schlechten Objekten sicher zu unterscheiden.

    Beispiel

    Ergebnis

    Alle Schadensarten konnten erfolgreich erkannt werden, sei es durch Top-Down-, oder Seiteninspektion.

    Damit verfügen wir über ein flexibles System zur zuverlässigen Erkennung häufig vorkommender Schadenstypen. Welches je nach Anforderung des Kunden skaliert werden kann.

    Verformte Dosen lassen sich ohne Deep-Learning erkennen, kleinere abstehende Materialspitzen können jedoch den Deep-Learning-Algorithmus erforderlich machen.

    In diesem Fall wurden Deep-Learning und beide Inspektionssysteme benötigt, um alle auftretenden Defekte zu erkennen.


  • Alpha HF Füllstands-Inspektion

    Die BBULL Alpha HF ist eine neu konzipierte Füllstandskontrolle. Die bereits seit Jahrzehnten in unserem Programm eingesetzte Hochfrequenztechnik wurde in den Bereichen Mechanik und Software komplett überarbeitet.

    Besonders geeignet für Glas und PET Flaschen ohne Metallbeschichtungen oder metallischen Etiketten.

    Eine zusätzliche Temperaturkompensation hält die Werte auch bei wechselnden Umgebungstemperaturen konstant

    Der optionale Schaumdetektor gewährleistet die Erkennung von unterfüllten Flaschen, auch bei schäumenden Produkten.

    Eines der Probleme der alten HF-Technologien war die mangelnde Flexibilität, deshalb haben wir die Messbacken an verschiedene Flaschenformen angepasst. Dies gewährleistet optimale Messungen.

    Darüber hinaus haben wir die Messbrücke mit der Alpha-Konzeptintelligenz ausgestattet und sie mit der Alpha Line verbunden, um maximale Flexibilität, Skalierbarkeit und Konnektivität zu gewährleisten.


  • Ausleitung TRI Sorter

    Servo-gesteuerte Objektverteilung bei Geschwindigkeiten bis zu 18.000 Objekte pro Stunde.


  • Ausleitsystem DMS

    Ketten betriebenes, Servo gesteuertes Ausleihsystem mit signifikant niedrigeren Betriebskosten als vergleichbare Systeme. Imgegensatz zu vergleichbaren Systemen:

    • Ist die Transportkette des BBULL DMS nur bei Bedarf in Bewegung.
    • Durch das geringe Gewicht läuft die Kette extrem schnell an.
    • Und die Kette kann bei Bedarf von einer einzigen Person ausgetauscht werden.
    • Der größte Vorteil ist jedoch der extrem niedrige Verschleiß durch den Stillsantd im Standby-Modus.
    • Bis zu 30 Mio. Ausschleusungen pro Wartungszyklus.

    Die Features:

    • Sichere Behälter-Entnahme, kein Kippen
    • Aussortieren von umgefallenen / zerbrochenen Flaschen inkl.
    • Kein Abstand zwischen den Behältern erforderlich
    • Extreme Langlebigkeit durch Standby, wenn keine Objekte abgeleitet werden
    • Sehr niedrige Verschleißkosten im Vergleich zu ähnlichen Produkten
    • Extrem schneller Neustart aus dem Standby-Modus dank neuester Servo-Technologie
    • Keine Druckluft erforderlich
    • Leicht zu reinigen
    • Einfacher Kettenwechsel – eine fachkundige Person – weniger als eine Stunde
    • Notabschaltung zur Vermeidung von Schäden am System

  • Bad Dürrheimer setzt auf Leergutinspektion von BBull

    Jede korrekte Flasche ist bares Geld

    Vor nicht allzu langer Zeit hat der Bad Dürrheimer Mineralbrunnen einen Innovationspreis für seine 1l-Glasflasche „Légère“ mit extra großer Mündung erhalten. Der Brunnen aus dem Schwarzwald füllt 60 Prozent seiner Wässer und Süßgetränke in Glas-Flaschen. Beim PET gibt es Einweg-Flaschen, die in Mehrstückpackungen mit Folie verschweißt werden sowie drei verschiedene PETCycle-Flaschen, die in Kästen vertrieben werden. Für diese PETCycle Gebinde hat der Brunnen ein Abkommen mit dem Lizenzgeber in Bad Neuenahr, wo das Pfand mit dem Handel verrechnet wird. Bad Dürrheimer ist aber ein „Netto-Melder“, das heißt, sämtliche Fehlflaschen oder falsche Flaschen, die mit den Kisten zurückkommen, werden selber an die Zentrale gemeldet und müssen daher ganz exakt abgerechnet werden. Nur die „richtigen“ Flaschen mit dem markanten acht- oder zehneckigen Neckring können verrechnet, alle anderen müssen aussortiert werden. Dabei setzt der Brunnen auf das vielfach bewährte universelle Leergutmanagement Compact LG 500 des Spezialisten BBull Technology aus Königsbach-Stein.

    Wasser vom Hochplateau

    Im Jahr 1956 fand der damalige Bürgermeister und Kurdirektor Otto Weissenberger bei Bad Dürrheim, heute im Schwarzwald-Baar-Kreis neben dem Mittelzentrum Villingen-Schwenningen gelegen, bestes Mineralwasser. Zwei Jahre später gründen Adelbert Vogt und Klaus Dettling aus Freiburg die Mineralbrunnengesellschaft „Dürrheimer Johannisquelle Vogt KG“. Am 23. Mai 1959 lief die erste Flasche vom Band. Der Slogan lautete damals: „Vom Quell her gut“. Seither wurden die Produktionskapazitäten kontinuierlich erweitert. Aus sieben Mineralwasser- und einer Heilwasserquelle, alle im engen Umkreis um den Kurort Bad Dürrheim gelegen, werden jährlich über 120 Millionen Flaschen gefüllt. 60 Prozent verarbeiten die 150 Mitarbeiter in sieben verschiedene Glasflaschen, 40 Prozent in drei unterschiedliche PET-Cycle-Flaschen (0,5l, 1,0l und 1,5l), hinzu kommt noch 0,75l-Einweg-PET. „Mit den beiden Marken Bad Dürrheimer und Wittmansthaler, drei verschiedenen Wässern, einem Heilwasser sowie 25 unterschiedlichen Süßgetränken sind wir gut aufgestellt. Unser Vertriebsgebiet ist der Süden von Baden-Württemberg, aber auch im Rheinland, in Südhessen und der Pfalz sind unsere Produkte zu finden. In dieser Region ist unsere Vertriebsmannschaft unterwegs. Unser eigener Fuhrpark mit 15 modernen Lkws sowie langjährig für uns arbeitende Vertragsspeditionen übernehmen die Belieferung unserer Kunden“, berichtet der Leiter Instandhaltung, Jürgen Lauble.

    Exakte Leergut-Erkennung ohne Röntgenstrahlen

    Die PETCycle Flaschen werden vom Brunnen selbst geblasen und dann mit einer Geschwindigkeit von 22.000 Fl./h befüllt. Die Anlage läuft im Winter im Zweischicht-, im Sommer im Dreischicht-Betrieb, sämtliche Maschinen an der Linie müssen also extrem zuverlässig sein. „Wir haben nach einem System gesucht, dass das Leergut sicher erkennt: Kisten, in denen Flaschen fehlen, in denen Glasflaschen oder andere PET-Flaschen stecken. Wir müssen aus Abrechnungsgründen ganz sicher die genaue Anzahl der Flaschen mit acht- oder zehneckigem Neckring erkennen. Zudem wollen wir im gesamten Werk keine Röntgen-Quelle haben, also musste auch dieses Erkennungssystem ohne radioaktiven Röntgenstrahlen sein. Und das konnte uns außer BBull keiner bieten!“, berichtet der Leiter E-Werkstatt, Markus Link.

    Die Wahl fiel dann sehr schnell auf das universelle Leergutmanagement BBULL 500 „Compact LG“. Es zeichnet sich aus durch eine sehr kompakte, platzsparende Bauweise. In einem Edelstahlgehäuse befindet sich eine Messbrücke, diese beinhaltet eine universelle Ultraschallzeile mit bis zu 16 Einzelsensoren. Das Basis-Bildverarbeitungsmodul besteht aus einer Farbkamera und einer telezentrischer Optik, diese verhindert bei einer hervorragenden Auflösung eine Verzerrung der Objekte, so werden jegliche Fehler oder Abweichungen sehr sicher erkannt. In der höheren Ausbaustufe, die auch in Bad Dürrheim im Einsatz ist, sind zwei Kameras und zwei unterschiedliche Beleuchtungstechniken verbaut.

    Spezielle Beleuchtung und Optik zur Flaschentyp-Erkennung

    Durch den Einsatz der universellen Ultraschallzeile entfällt die Anpassung der Sensoren an unterschiedliche Kastenformate und Flaschenpositionen. Die Aktivierung der jeweiligen Sensorinformationen erfolgt softwaregesteuert ohne Eingriff der Bediener. Dadurch werden Rüstzeiten minimiert und Fehler durch falsche Bedienung weitgehend vermieden. Das Basissystem mit einer Kamera und telezentrischer Optik erzeugt eine Bildaufnahme der gesamten Kastenbreite pro Flaschenreihe. Die aufgenommenen Einzelbilder werden mittels Software zu einem Gesamtbild mit detailgetreuer Abbildung zusammengesetzt.
    Die Aufgabenstellung beim Bad Dürrheimer Mineralbrunnen erforderte die Ausstattung mit einem zusätzlichen optischen Modul. Dieses Erweiterungsmodul beinhaltet eine zusätzliche Kamera und eine zusätzliche LED-UV-Beleuchtung. Beide Kameras nehmen jeweils ein Bild pro Flaschenreihe auf, das erste im Tageslichtspektrum, das zweite im ultravioletten Bereich. Die dabei erzeugten Einzelbilder werden nach dem Kastendurchlauf zusammengesetzt und durch die Erkennungssoftware auf die jeweils erkennbaren Flaschenmerkmale untersucht. Jeder Kasten wird also in zwei unabhängigen Bildern untersucht. Durch die unterschiedlichen Beleuchtungsmethoden können Merkmale wie Konturen, Etiketten oder eben speziell die Trageringe geprüft werden, die in der Basisausstattung nicht sichtbar oder von anderen Merkmalen verdeckt sind. Die verschleißarmen Hochleistungs-LED-Beleuchtungsmodule sind bewusst oberhalb der Transporteur-Ebene installiert und daher gegen Verschmutzungen und Beschädigungen geschützt, was den Wartungsaufwand minimiert.

    Außergewöhnliche Erkennungs-Software

    Herausragender Teil des BBull Leergutmanagementsystems ist die Anwendung der universellen Bildverarbeitungs-Software „BBULL IMAGE“. Jeder einzelne Sensor und Kamera liefert Rohdaten an diese Software. Die Höheninformationen der Ultraschall-Sensoren werden in Grauwerte umgewandelt, so dass die Bildverarbeitungssoftware ein dreidimensionales Bild des zu untersuchenden Gebindes erzeugt. Mittels skalierbarer Auswertealgorithmen wird anschließend eine Bewertung über Inhalt und Kasten getroffen. Hierbei sind Verknüpfungen und Abhängigkeiten von unterschiedlichen Merkmalen einstellbar, so dass eine extrem hohe Erkennungssicherheit, selbst unter variablen Bedingungen gegeben ist. Die Software beinhaltet eine weitgehende Datenbankfunktion, die eine Abspeicherung und Wiedererkennung unterschiedlichster Kastentypen sicherstellt.

    Enorm viele Merkmale werden erkannt

    Bis zu 7000 Kisten in der Stunde können exakt kontrolliert werden. Sie laufen in das System ein und werden für einen kurzen Moment gestoppt. Ein zweites Transportband zieht dann Kiste für Kiste einzeln und mit einem kleinen Abstand ab und fährt sie unter der Messbrücke hindurch. Leistungsstarke LEDs in verschiedenen Farben, ein Dual-Beleuchtungsmodul sowie Ultraschallsensoren überprüfen die Kiste bei der Durchfahrt auf sehr viele Kriterien: Fremdkörper, liegende, zerbrochene oder umgestülpte Flaschen, Beschädigungen oder Deformationen an der Kiste, fehlt eine Flasche oder befinden sich eine oder mehrere „falsche“ Flaschen (aus Glas oder ohne den markanten acht- oder zehneckigen Neckring) in der Kiste. Möglich wäre auch eine Verschluss- oder Kistenetikettenerkennung sowie die Erkennung von Kistenformat und –farbe, diese Kriterien spielen aber beim Mineralbrunnen keine Rolle. Gesteuert wird das ganze System mit einer zentrale Bedien- und Verarbeitungseinheit in einem Edelstahlgehäuse sowie einer logischen 13“ Touch-Screen Bedienoberfläche.

    Fehler aussortiert und manuell behoben

    Sämtliche Kisten mit einem oder mehreren Fehlern werden durch den pneumatischen „Sinus-Sorter“ schonend auf ein paralleles Transportband zur manuellen Fehlerbeseitigung übergeschoben. Falsche Flaschen werden entnommen und in großen Säcken gesammelt, danach die Kiste wieder in den Produktionsfluss gesetzt. „Wenn wir mit Liter-Flaschen und 9er-Kisten fahren, dann holen wir je Schicht etwa zwei große Säcke mit falschen Flaschen raus. Wenn wir aber 0,5 (20er-Kisten) oder 1,5l (6er-Kisten) füllen, dann sind es in einer Schicht acht bis zehn Säcke. Jede falsche oder fehlende Flasche ist für uns bares Geld, denn wir verrechnen ja die Gesamtflaschen mit dem Pfand der PETCycle-Zentrale. Daher haben auch die von PETCycle die BBull-Maschine genau unter die Lupe genommen und für sehr gut erklärt“, berichtet der Leiter der Betriebswirtschaft, Günter Höfler.

    Bad Dürrheimer und PETCycle von BBull-System überzeugt

    Alle aussortierten Säcke werden in einem speziellen Sortierzentrum eines Dienstleisters noch einmal Flasche für Flasche untersucht auf Einweg- oder Mehrweg-Pfand-Flaschen. Auch dies wird dann verrechnet. „Im Schnitt sind es beim rücklaufenden Leergut zwischen 5 und 8 Prozent an falschen Flaschen – die wollen wir natürlich alles ganz sicher erkennen, denn sonst würden wir draufzahlen! Denn jede unserer Flaschen hat schließlich 25 Cent Pfandwert“, sagt Markus Link. Das Leergutmanagement von BBull erfüllt nach seinen Worten exakt die Vorgaben, die der Brunnen hatte. „Das System ist sehr logisch aufgebaut und einfach zu bedienen, bei unseren regelmäßigen Tests mit präparierten Flaschen und Kisten sehen wir sehr gut, dass alle Fehler erkannt und sicher ausgeschleust werden. Wir haben die Maschine einige Monate getestet und jetzt voll übernommen – das ist die perfekte Lösung für uns!“


  • Fruchtgeschmack, Becher und Platine passen hundertprozentig zueinander.

    Die Milchwerke Berchtesgadener Land Chiemgau eG in Piding füllen jede ihrer 16 verschiedenen Fruchtjoghurtsorten in eigene Becher und Deckel ab. Damit es auf keinen Fall eine „falsche“ Füllung, Becher oder Platine gibt – zur Vermeidung von Rückrufen – setzt der Betrieb als erster in Deutschland das kamerabasierte Kontroll-System „BBull Tray Inspektion“ ein.

    Jeder Fruchtjoghurt mit Sorten-Becher und -Deckel

    Auf der Abfüll-Linie werden vier Fruchtsorten gleichzeitig befüllt, bis zu 21.000 Becher pro Stunde – zu viel für eine manuelle Kontrolle. „Es muss sichergestellt sein, dass zu 100 Prozent die richtige Frucht im passenden Becher mit der korrekten Platine verschlossen ist. Es geht vor allem um das „Problem“ der Allergien, ganz speziell trifft dies auf unseren Haselnuss-Joghurt zu, der nun neu mit Sortenbecher ins Sortiment kommt“, erklärt Florian Lexhaller, der Technische Leiter. Martin Hirschhalmer, Abteilungsleiter Sauermilcherzeugung, ergänzt: „Wir stellen fünf- bis sechs Mal am Tag die vier Sorten um. Zum einen können sich in den vom Verpackungslieferanten erhaltenen Becherstapeln immer wieder mal falsche Becher befinden und dem Bedienpersonal, das Becher und Platinen einlegt, kann inn der täglichen Routine ein Fehler passieren. Damit wir das bei den fertigen Joghurts ausschließen haben wir nun diese Inspektions-Maschine von BBull“, sagt Hirschhalmer.

    Zwei Kameras für die Becher, drei für die Platinen

    BBull Technology installierte bei den Bechern zwei Hochleistungskameras, jede überwacht vier Becherstapel und erkennt die Sorten über eine spezielle Farbmarkierung auf dem Becher. Bemerkt das System einen falschen Becher im Stapel, hält die Maschine sofort an, auf dem Farbdisplay wird der Fehler angezeigt – noch bevor der falsche Becher befüllt wurde. Sollte beim Einlegen der Platinen ein Fehler passieren, sieht das der Bediener nach dem Einlegen nicht mehr, weil die Platinen mit dem Kopf nach unten im Magazin stecken. Um den Fehler trotzdem zu entdecken, bevor die Trays auf dem Weg zur Palettierung sind, installierte BBull drei weitere hochauflösende Farbkameras. Jedes Tray wird gestochen scharf aufgenommen und jeder einzelne Joghurt-Becher kontrolliert: Sitzt überhaupt eine Platine auf jedem Becher, passt jede Platine zu 100 Prozent zur abgefüllten Sorte und wurde die Platine sauber aufgebracht. „Das System prüft zudem das MHD – ob es vorhanden ist, aber auch, ob es komplett, gut lesbar und inhaltlich korrekt ist“, lobt der technische Leiter Lexhaller.

    Jeder Fehler wird ausgeschleust

    Erkennt das System einen Fehler, wird das Tray ausgeschleust, der Fehler auf dem Display angezeigt und der Bediener kann den entsprechenden Becher manuell tauschen. Sollten fünf Trays nacheinander Fehler aufweisen, bleibt die Maschine automatisch stehen, denn dann wurden entweder Platinen falsch eingelegt, oder der MHD-Tintenstrahldrucker arbeitet fehlerhaft. „So erkennen wir Unregelmäßigkeiten sehr schnell und nicht erst viele Trays später oder gar auf der fertigen Palette“, sagt Martin Hirschhalmer.


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